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Minerale
Minerale sind natürlich gebildete, chemisch einheitliche Festkörper mit geordnetem inneren Aufbau. Gesteine wiederum sind meist Mischungen mehrerer Minerale. Auf dieser Seite erfährst du, was Minerale ausmacht, wie man sie bestimmt und wie sie entstehen.
Was Minerale sind
Minerale sind die Bausteine der Gesteine. Ein Mineral ist ein natürlich entstandener, fester Stoff mit einer bestimmten chemischen Zusammensetzung und einem geordneten inneren Aufbau. Während ein Gestein meist ein Gemenge aus mehreren Mineralen ist, besitzt ein Mineral klar definierte Eigenschaften. Über 5000 verschiedene Minerale sind bekannt, doch nur wenige davon bilden den Großteil der Erdkruste, allen voran die Feldspäte und der Quarz.
Eigenschaften zur Bestimmung
Um Minerale zu bestimmen, nutzt man verschiedene Eigenschaften. Die Härte nach der Mohsschen Skala reicht von Talk bis Diamant und lässt sich im Gelände mit einfachen Hilfsmitteln prüfen. Weitere Merkmale sind die Farbe, der Glanz, die Strichfarbe und die Spaltbarkeit. Pyrit etwa glänzt messinggelb, Glimmer spaltet in dünne Blättchen, und Calcit schäumt mit verdünnter Säure. Erst die Kombination mehrerer Eigenschaften erlaubt eine sichere Bestimmung.
Wie Minerale entstehen
Minerale bilden sich auf unterschiedlichen Wegen. Viele entstehen beim Erstarren von Magma, wobei langsame Abkühlung in der Tiefe große Kristalle wachsen lässt. Andere fallen aus wässrigen Lösungen aus, etwa Gips beim Verdunsten von Meerwasser. Wieder andere entstehen bei der Metamorphose, wenn sich vorhandene Minerale unter Druck und Hitze umwandeln. Die Entstehung prägt Form und Größe der Minerale und verrät viel über die Bedingungen am Bildungsort.
Minerale im Geo-Glossar entdecken
Das Geo-Glossar erklärt die wichtigsten Minerale verständlich und mit Blick auf die Praxis. Dazu gehören Quarz und Feldspat als häufigste Minerale der Erdkruste, dazu Glimmer, Calcit, Gips und Pyrit. Auch die Mohshärte als zentrales Hilfsmittel zur Bestimmung wird ausführlich erklärt. Wer diese Grundlagen kennt, kann Minerale im Gelände oder in einer Sammlung deutlich sicherer ansprechen. Die Beschäftigung mit Mineralen schärft außerdem das Verständnis für die Gesteine, denn jedes Gestein ist letztlich ein Zusammenspiel verschiedener Minerale. Mit jedem nachgeschlagenen Begriff wächst so das Gesamtbild der Mineralogie. Die Mineralogie ist dabei eng mit der Gesteinskunde verzahnt, denn erst das Verständnis der einzelnen Minerale erklärt, warum ein Gestein so aussieht und sich so verhält, wie es das tut. Wer Minerale sicher bestimmen kann, legt damit das Fundament für das Verständnis fast aller geologischen Themen.
Häufige Fragen zu Minerale
Was ist der Unterschied zwischen Mineral und Gestein?
Ein Mineral ist ein chemisch einheitlicher, natürlich entstandener Festkörper mit geordnetem inneren Aufbau. Ein Gestein dagegen ist meist ein Gemenge aus mehreren Mineralen. Granit zum Beispiel besteht aus den Mineralen Quarz, Feldspat und Glimmer.
Wie bestimmt man Minerale?
Minerale werden anhand von Härte, Glanz, Farbe, Strichfarbe und Spaltbarkeit bestimmt. Die Mohshärte ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel, das sich mit einfachen Werkzeugen wie Fingernagel, Münze und Messer im Gelände anwenden lässt.
Welche Minerale sind am häufigsten?
Die häufigsten Minerale der Erdkruste sind die Feldspäte, gefolgt von Quarz. Zusammen machen sie einen Großteil der magmatischen Gesteine aus. Auch Glimmer, Calcit und Gips gehören zu den verbreiteten Mineralen.
Weiterführende Quellen
Wer sich vertiefen möchte, findet bei diesen Fachstellen weiterführende Informationen zum Thema Minerale:
Dieser Bereich wird laufend erweitert. Im Glossar mit allen Begriffen findest du schon jetzt zahlreiche Fachbegriffe ausführlich erklärt.